Wie hoch muss die Zinsersparnis sein, damit sich eine Umschuldung lohnt?
Eine pauschale Mindest-Zinsersparnis gibt es nicht. Entscheidend ist, dass die gesamten Zinskosten des neuen Kredits inklusive möglicher Ablösekosten niedriger sind als die verbleibenden Kosten des bestehenden Kredits. Je höher die Restschuld und je länger die Restlaufzeit, desto stärker kann sich bereits ein vergleichsweise kleiner Zinsunterschied auswirken.
Für die Entscheidung sollten deshalb nicht nur alter und neuer Zinssatz verglichen werden. Wichtig sind vor allem Restschuld, Restlaufzeit, Vorfälligkeitsentschädigung und die Gesamtkosten des neuen Kredits. Erst wenn die daraus resultierende Ersparnis positiv ist, lohnt sich die Umschuldung finanziell.
Ersparnis durch Umschuldung = verbleibende Kosten des alten Kredits – Gesamtkosten des neuen Kredits – Ablösekosten