Wie viel kann eine Weltreise kosten?

Mit dem Flugzeug über Frankfurt nach Bangkok, von wo es mit einem kleinen Flieger zu den vielen kleinen Inseln Thailands geht. Anschließend führt die Reiseroute nach China und Russland, bis hinüber nach Afrika, von wo es nach ein paar Wochen in den verschiedensten Ländern hinüber auf den amerikanischen Kontinent geht. Nach einer tollen Zeit in Argentinien, Chile, Kuba, den USA und Kanada führt die Route schließlich zurück nach Europa, wo die Reise einen wundervollen Ausklang in Amsterdam findet.

So oder ähnlich kann es sein; dass eine Weltreise reizvoll ist, steht eigentlich außer Frage. Wäre da nicht das Geld, und damit eng verknüpft die Frage: Wie schaffe ich es, mir für einen so langen Zeitraum frei zu nehmen? Auch für Rentner, für die die Frage der Zeit womöglich eher sekundär ist, stellt sich die Frage, wie endlich der große Urlaub finanziert werden kann. Kredite für Rentner können dabei helfen, den Urlaubstraum zu verwirklichen.

Wer es tatsächlich mit allen Kontinenten und möglichst vielen Verkehrsmitteln aufnehmen möchte, sollte in der Tat viel Zeit und Geld einplanen. Wer sich wiederum auf einige „Highlights“ konzentriert, braucht nicht unbedingt ein Vermögen.

Lesen Sie in diesem Beitrag:

  • Weltreise per Schiff
  • Rund um den Globus mit dem Flugzeug
  • Selbstorganisierte Weltreise
  • Ganz ohne Kosten Weltreise organisieren

Weltreise finanzieren: Darum geht‘s

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Foto: blas / fotolia.com

Wenn man eine Weltreise mit vielen Stationen rund um den Globus plant, also nicht nur ein paar Wochen, sondern viele Monate unterwegs sein möchte, kommt man in den meisten Fällen nicht drum herum, seinen Job zu kündigen und nach der Rückkehr sich auf eine neue Stelle zu bewerben – wenn man nicht die Möglichkeit eines Sabbaticals hat, also einer mit dem Arbeitgeber abgestimmten Auszeit, nach der man in den Job zurückkehrt. Denkbar ist auch ein Arbeitszeitmodell mit einem Arbeitszeitkonto, bei dem über einen langen Zeitraum Überstunden angehäuft werden, die dann bei der Weltreise „abgefeiert“ werden.

Hat man diesen ersten von zwei großen Posten geklärt (also die Frage nach der Zeit), geht’s um die Frage: Wie kann man eine Weltreise finanzieren?

Beim Projekt „Finanzierung Weltreise“ lohnt es sich, eine möglichst konkrete Summe zu ermitteln, nicht nur, um einen Überblick zu haben, sondern auch, da die Weltreise Kosten unter dem Strich deutlich niedriger liegen, wenn nicht während der Reise immer wieder „nachfinanziert“ werden muss.

Das Angesparte mit einem einzigen Bankkredit zu ergänzen, lohnt sich viel eher, als im Lauf der Reise weitere Kredite – womöglich im Ausland – aufzunehmen oder gar den teuren Dispo-Kredit zu beanspruchen.

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Gerade bei einer größeren Summe sollten Sie die Angebote gut miteinander vergleichen. Starten Sie den Finanzierungsrechner und ermitteln das Darlehen mit den günstigsten Konditionen.

Beachten Sie: Bei einer Weltreise werden mitunter schon vor der Abreise einige Kosten fällig – dazu unten mehr. Unabhängig von der Gesamtsumme lohnt sich hier womöglich eine Zwischenfinanzierung (z.B. mit Deutschlands günstigstem Online-Kredit zu 0,75 % effektivem Jahreszins).

Bevor wir einen Blick auf die selbst organisierte Weltreisen werfen, bei der der Reisende selbst bestimmt, wann er wo sein wird und wie er dort hinkommt, schauen wir uns vorher zwei organisierte Varianten an: zum einen die Weltreise mit dem Kreuzfahrtschiff und zum anderen die Tour mit dem Flugzeug (z.B. mit dem s.g. Round-The-World-Ticket – RTW-Ticket).

Per Flugzeug um den Globus: So viel kann eine Weltreise kosten

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Foto: Tim Reckmann / pixelio.de

Der wohl größte und bekannteste Anbieter eines Weltreise-Flugtickets ist Star Alliance, einem Zusammenschluss von knapp 30 Fluggesellschaften, zu dem renommierte Airlines wie Lufthansa, SAS Scandinavian Airlines, Thai Airways und United Airlines gehören. Das gemeinsame Angebot nennt sich Round-The-World-Ticket (RTW-Ticket) und ist in verschiedenen Preisklassen zu haben.

Das Angebot ist auf den ersten Blick recht unübersichtlich, funktioniert im Grunde aber nach einem einfachen Prinzip: Man entscheidet sich für eine bestimmte Anzahl von Flügen mit einer bestimmten Anzahl von Gesamtflugmeilen sowie Stopps und stellt sich aufgrund dieser drei Parameter eine Route zusammen. Wichtig dabei: Möglich ist nur eine Flugrichtung!

Preislich bewegen sich die RTW-Tickets in der Economy Class zwischen unter 3000 Euro bis hin zu knapp über 4000 Euro (zuzüglich Aufschlägen und Steuern – beachten Sie die aktuellen Angebote). Wer Business oder First Class fliegen möchte, muss entsprechende Aufschläge hinnehmen. Die Tickets orientieren sich an den Routen sowie den geplanten Flugmeilen.

Das Angebot von Star Alliance ist grundsätzlich zwar nicht das günstigste, wegen der angebotenen Strecken allerdings recht attraktiv. Neben der Star Alliance locken noch einzelne Airlines mit Angeboten, die mitunter sogar schon für knapp über 1000 Euro zu haben sind. Die Preise orientieren sich auch hier an der gewählten Reiseroute, also den zurückgelegten Meilen und den Stopps.

Interessierte erkundigen sich zum Beispiel direkt bei British Airways, Virgin Atlantic, Singapore Airlines oder Qantas. Weiter Angebote gibt es bei den verschiedenen Reiseanbietern, die hauseigene Reise-Pakete schnüren. Hier sind auch Reisen von deutlich mehr als 10.000 Euro möglich.

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Reisekosten in dieser Größenordnung lassen sich auch gut ohne Ersparnisse stemmen, zum Beispiel mit einem günstigen Kleinkredit von smava. Ermitteln Sie den günstigsten Tarif und zahlen bequem in Monatsraten!

Die günstigsten Tickets gibt es meistens bei den Airlines bzw. den Airline-Allianzen selbst. Bei den Reisebüros (on- und offline) sind meist Aufschläge fällig. Allerdings bekommt man hier auch eine Beratung und mitunter Ticket-Kombinationen, die ohne die Anbieter nicht zu haben sind. Sollte gerade ein besonders gutes Angebot vorhanden sein, kann sich auch ein Sofortkredit lohnen.

Per Schiff um den Globus: So viel kann eine Weltreise kosten

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Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Der Begriff „Weltreise“ wird bei den Kreuzfahrt-Anbieter recht frei genutzt. Während es Touren gibt, die tatsächlich einmal um den Globus führen, gibt es auch Fahrten, die z.B. in den USA beginnen und bereits in Südostasien (z.B. Malaysia) enden. Diese kürzeren „Weltreisen“ sind mitunter schon nach vier Monaten zu Ende.

Große Unterschiede gibt es nicht nur bei den Seemeilen, sondern auch bei den angelaufenen Häfen. Einige Touren beschränken sich auf ein paar Highlights, während auf anderen Routen auch kleinere Inseln im Pazifik oder auch in der Nähe von Sibirien angelaufen werden.

Bei den Preisen ist die Bandbreite ähnlich groß wie bei den Flugtickets: Los geht’s im unteren vierstelligen Bereich und reicht hoch bis zu Preisen eines Neuwagens.

Angebote gibt es zum Beispiel bei Hapag-Lloyd, Royal Caribbean Cruise Lines, Costa Kreuzfahrten sowie bei diversen Reisebüros und Reiseanbietern. Sogar der ADAC bietet seinen Mitgliedern vergleichbare Schiffsreisen an, die den Begriff „Weltreise“ allerdings nur bedingt verdienen.

Einige Anbieter locken mit einer hauseigenen Finanzierung. Vergleichen Sie diese am besten mit den Darlehen von smava und starten den Finanzierungsrechner.

Selbst organisierte Weltreise finanzieren

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Foto: Jerzey / pixelio.de

Gesehen und gebucht – so einfach geht es bei einer selbst organisierten Weltreise nicht; nicht einmal im Ansatz.

Die Vorbereitungen, die nötig sind, überschreiten zeitlich mitunter sogar den gesamten Reisezeitraum. Ein Aufwand, der sich aber durchaus lohnen kann, denn am Ende steht ein Erlebnis, das man sein ganzes Leben nicht mehr vergisst: eine Tour um den gesamten Globus!

Wenn man sich die Erfahrungsberichte der Weltreisenden anschaut, fällt auf, dass selbst bei den Reisenden, die sehr viele unterschiedliche und beeindruckende Erfahrungen unterwegs gemacht haben, die Weltreise Kosten immer wieder eine Rolle spielen. So fad das Thema auch sein mag: Ohne Finanzierung ist so ein Trip schließlich nicht zu stemmen.

Was ebenso auffällt: Die Kosten für den Transport, also Flugzeug, Bahn, Bus etc., sind häufig nur der zweithöchste Posten. Am meisten investiert wird häufig in das Leben vor Ort, also in Verpflegung, Unterbringung und sonstige Kosten, die im Laufe eines Tages anfallen.

Mit drei großen Kostenpunkten kann man erfahrungsgemäß rechnen:

  • Fernstreckentransport – etwa ¼ der Weltreise Kosten
  • Lebenshaltungskosten vor Ort (Lebensmittel, Unterkunft, ÖNV, Eintritte, Visa etc.) – etwa ½ der Weltreise Kosten
  • Reisevorbereitung: Ausrüstung, Kleidung, Impfungen, Sonstiges – etwa ¼ der Weltreise Kosten

 

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Das Projekt „Finanzierung Weltreise“ lässt sich prima mit einem günstigen Ratenkredit stemmen. Günstige Angebote sind mitunter mit festgelegten Kreditsummen zu haben, mit denen man viele Kostenfaktoren bereits im Vorfeld der Reise abdecken kann.

Beachten Sie: Wenn Sie nach mehreren Monaten zurückkehren und vor der Abreise Job und Wohnung gekündigt haben, benötigen Sie ein finanzielles Polster für die Zeit direkt nach der Rückkehr!

Kosten Weltreise vor Reiseantritt

Transfer und Unterkunft sind bei den Weltreise Kosten die größten Posten, selbst bei den Individual-Reisenden. Was bei der Planung häufig in den Hintergrund gerät, was aber häufig den drittgrößten Posten ausmacht, ist der Kostenfaktor „Reisevorbereitung“.

Was tatsächlich benötigt wird, hängt von den persönlichen Vorlieben und auch von den Gegebenheiten vor Ort (und damit den zu bereisenden Ländern) ab. Möglich Kostenpunkte sind:

  • Reisepass inkl. aktueller Passbilder
  • Auslandskrankenversicherung, ggf. sonstige Versicherungen
  • Auslandsführerschein
  • Impfungen (werden z.T. von der Krankenkasse übernommen)
  • Mietwagen
  • Inlandsflugtickets
  • Sonstige Ausrüstung (Kleidung, Accessoires, Körperpflege-Produkte)

Man bedenke: Ein halbes Jahr in Australien kostet Pi mal Daumen etwa dreimal so viel wie zum Beispiel in Thailand.

Mit nur wenig Geld die Welt sehen

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Foto: Olaf Schneider / pixelio.de

Wer mit wenig auskommt – oder es sogar richtig spartanisch mag – kann auch mit ganz wenig bzw. überhaupt keinem Geld auskommen. Meistens läuft es hier dabei hinaus, die eigene Arbeitskraft anzubieten, oder zumindest die eigene Anwesenheit, zum Beispiel beim „Housesitting“, also dem Bewohnen von Häusern, wenn die Besitzer nicht da sind, aber trotzdem jemanden zur Sicherheit auf dem Gelände haben möchten.

Schlafplatz-Suchende und Schlafplatz-Anbieter finden auf verschiedenen Online-Portalen zusammen, z.B.:

Workcamping – Die Jobs, die hier angeboten werden, sind recht breit gefächert und nehmen manchmal nur ein paar Stunden pro Tag in Anspruch, manchmal aber auch den gesamten Tag. Eine Jahresmitgliedschaft bei Workcamping kostet rund 30 US-Dollar.

House Carers – Hier finden Hausbesitzer und Schlafplatz-Sucher zusammen. Die Aufgaben, die von den Bewohnern auf Zeit verlangt werden, sind auch hier häufig nicht besonders anspruchsvoll und mitunter nicht sehr zeitaufwendig, so dass genügend Zeit bleibt, die unmittelbare Gegend zu erkunden. Die Jahresmitgliedschaft bei House Carers kostet etwa 45 US-Dollar.

World Wide Opportunities on Organic Farms (WWOOF) – Bereits seit Anfang der 1970er Jahre führt die Organisation landwirtschaftliche Betriebe, Gärtnereien und andere Unternehmen auf der ganzen Welt mit Abenteurern zusammen, die für Kost und Logis ihre Arbeitskraft anbieten. Die Angebote unterscheiden sich z.T. recht deutlich voneinander, sowohl bei Aufwand, als auch beim Angebot (die Verpflegung ist z.B. nicht immer enthalten). Die Höhe der obligatorischen Jahresmitgliedschaft bei WWOOF ist abhängig vom Wunschland und beginnt bei ganz groben 30 US-Dollar.

Wer einen Platz gefunden hat, braucht häufig nur noch Hin- und Rückflug, die zum Beispiel mit einem Kleinkredit von smava einfach und günstig finanziert werden können.

Ein bisschen Planung, ein bisschen Wille… Fazit: So viel kann eine Weltreise kosten

Wie eine Weltreise im Detail aussieht (und wie hoch der finanzielle Aufwand am Ende sein wird), hängt selbstverständlich stark von den gewählten Verkehrsmitteln, von den gewählten Unterkünften, der Art der Verpflegung und der Dauer der Reise ab.

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Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Weltreisende sind häufig Individualisten und orientieren sich oft nur vage oder überhaupt nicht an anderen. Deswegen ist es nicht ganz einfach, einen allgemeingültigen finanziellen Rahmen zu nennen oder eine durchschnittliche Reisedauer.

Um wenigstens einen groben Anhaltspunkt zu geben, wie viel eine Weltreise kosten kann: Wenn man die vielen Erfahrungsberichte durchschaut (auch hier sind die Kosten Weltreise natürlich immer ein Thema), kann man ganz grob feststellen: Für deutlich unter 20.000 Euro pro Person ist kaum eine „echte“ Weltreise möglich – natürlich immer abhängig vom Anspruch und vom Zeitraum. Während man in Indien womöglich mit 10 Euro am Tag über die Runden kommt, kann es in Japan locker das Zehnfache werden!

So groß die Unterschiede bei den Weltreise Kosten sind, so groß ist auch die Zeitspanne: Die meisten Weltreisenden bewegen sich in einem Korridor zwischen 4 und 14 Monaten. Der Romanheld von Jules Verne, der es im Literaturklassier in 80 Tagen um die Welt schaffte, war also in der Tat recht flott unterwegs…