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Was kann es kosten, ein Hausboot zu kaufen?

Die Nachfrage nach alternativen Wohn- und Reisemöglichkeiten steigt. Dabei ist das Hausboot ein finanzierbares Wohnambiente der Zukunft, welches die Sicherheit eines Eigenheims mit dem Gefühl von Freiheit des Reisens und der Mobilität verbindet. Was Sie beachten sollten, wenn Sie ein Hausboot kaufen möchten, welche Kostenfaktoren eine Rolle spielen und welche Vorteile das Hausboot als Wohnraum und Kapitalanlage mit sich bringt, erfahren Sie hier.

Die wichtigsten Infos in Kürze

  • Hausboote besitzen einen eigenen Motor und dürfen bis zu 24 Meter lang sein
  • CE-Zulassung und Sportboot-Zertifizierung sind erforderlich
  • Vor dem Kauf sollte ein Liegeplatz gesichert sein
  • Kosten für ein Hausboot liegen zwischen 100.000 Euro und 300.000 Euro
  • Bei Vermietung ergeben sich steuerliche Vorteile
  • Je nach Gewässer ist ein Sportbootführerschein notwendig
  • Hausboot-Finanzierung kann über eine zweckgebundenen Kredit erfolgen

Kostenfaktoren bei einem Hausboot

Gemessen an herkömmlichen Immobilien sind Finanzierungs- und Lebenshaltungskosten eines Hausboots vergleichsweise gering. Wer sich ein Hausboot kaufen möchte, der sollte im Vorfeld jedoch laufende Ausgaben für Liegeplätze, Strom und Wasserversorgung, Instandhaltungskosten und Versicherungen kalkulieren. Mit folgenden Kostenfaktoren können Sie rechnen:

Anschaffungskosten

Die Kosten für ein Hausboot können je nach Größe, Ausstattung und Technik sehr unterschiedlich ausfallen. Natürlich spielt auch die Frage nach einem Neu- oder Gebrauchtkauf eine wichtige Rolle. Wenn Sie ein neues Hausboot kaufen möchten mit einer Fläche von 60 bis 80 Quadratmetern, können Sie mit Kosten ab 100.000 Euro bis hin zu 300.000 Euro rechnen. Ein gebrauchtes Hausboot dagegen ist in der Anschaffung mit beispielsweise 50.000 Euro Kaufpreis zwar günstiger, jedoch sind mit höheren laufenden Ausgaben für Reparatur und Instandhaltung zu rechnen.

Kosten für ein Liegeplatz

Grundsätzlich kann das Hausboot in ausgewiesenen Zonen an Flüssen, Seen und Häfen liegen. Für einen festen Liegeplatz von Dauer müssen Hausboot-Besitzer mit einer Summe zwischen 2.000 Euro und 8.000 Euro im Jahr inklusive Nebenkosten rechnen. Die Kosten dafür variieren, je nachdem an welchem (frequentierten) Ort sich der Ankerplatz befindet. Natürlich können die Ankerplätze auf Reisen täglich wechseln. Hierfür gelten dann die ortsüblichen Tarife für einen offiziellen Liegeplatz.

Versicherungskosten

Ein wichtiger Kostenfaktor den Sie einplanen sollten, wenn Sie ein Hausboot kaufen möchten, ist die jährliche Versicherungsgebühr. Diese liegt je nach Größe Ihres Hausbootes zwischen 1.000 Euro und 2.5000 Euro. Wenn Sie Ihren Liegeplatz nicht verlassen, dann sind die jährlichen Versicherungskosten günstiger.

Strom- und Heizkosten

Die Kosten für Strom und Heizung zählen zu den monatlichen Betriebskosten und können je nach Liegeplatz unterschiedlich hoch ausfallen. Wer sein Hausboot mit Solarmodulen auf dem Dach ausstattet, ist nicht nur unabhängig vom lokalen Stromanbieter, sondern kann dadurch auch Geld sparen.

Wartungs- und Reparaturkosten

Je nachdem, ob Sie sich ein neues oder gebrauchtes Hausboot kaufen, fallen entsprechende Kosten für Wartungsarbeiten und Reparaturen an. Im Durchschnitt können Sie hier mit Ausgaben bis zu 1.800 Euro pro Jahr rechnen.

Sonstige zusätzliche Kosten

Wenn Sie mit ihrem Hausboot unterwegs sein wollen, dann kommen zusätzliche Kosten zum Beispiel für Kraftstoff hinzu. Auch Leistungen wie die Müllentsorgung sollten Sie in Ihre monatlichen Ausgaben mit einbeziehen. Der Preis hierfür liegt im Schnitt bei 150 Euro.

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Hinweis
Bevor Sie ein Hausboot kaufen sollten Sie sich überlegen, welchen Nutzen dieses haben soll. Wenn Sie ein Hausboot mit eigenem Motor bevorzugen und mobil sein wollen, gelten andere Bestimmungen bei der Zulassung und der Versicherung, als bei einem schwimmenden Haus mit einem fest verankerten Liegeplatz.

Hausboot-Finanzierung online abschließen

Das Hausboot als alternative Wohnmöglichkeit erfreut sich an immer größerer Beliebtheit. In der Vergangenheit stellte die Hausboot-Finanzierung ein Problem dar, da diese nicht mit einem Grundbucheintrag wie bei einer Baufinanzierung abgesichert ist. Die Situation hat sich jedoch in den letzten Jahren zunehmend entspannt, nicht zuletzt aufgrund der steigenden Nachfrage. Durch die Angabe eines Verwendungszwecks können Sie über unser Vergleichsportal eine Hausboot-Finanzierung zu günstigen Konditionen abschließen. Ganz gleich, ob Sie Ihr Hausboot gebraucht oder neu kaufen möchten oder ein Bootsbau in Erwägung ziehen.

Kostenbeispiel für ein Hausboot

In der folgenden beispielhaften Aufstellung der Kosten pro Jahr für ein Hausboot, gehen wir von einem knapp 50 Quadratmeter großen Modell aus. Anhand dieses Kostenbeispiels können Sie ungefähr einschätzen, ob eine Hausboot-Finanzierung für Sie in Frage kommt.

Kostenfaktor Preis
Kaufpreis einmalig 120.000 Euro
Versicherung 1.700 Euro
Liegeplatz 6.000 Euro
Wartung und Reparatur 1.800 Euro
Sonstige Kosten 2.000 Euro
Kosten insgesamt pro Jahr 11.500 Euro

 

Sie können also ungefähr mit laufenden monatlichen Kosten in Höhe von knapp 960 Euro rechnen. Hinzu kommen dann die monatlichen Ratenzahlungen, die Sie für die Kredittilgung aufwenden müssen.

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Vorteile, wenn Sie ein Hausboot kaufen

Ob dauerhafter Wohnsitz, komfortabler Arbeitsplatz oder unabhängiges Urlaubsdomizil. Das Hausboot bietet die Sicherheit eines Eigeneheims und ermöglicht gleichzeitig uneingeschränkte Freiheit durch Autarkie und Mobilität im Alltag oder auf Reisen. Wenn Sie ein Hausboot kaufen möchten, können Sie von folgenden Vorteilen profitieren:

01.

Hausboot als Kapitalanlage

Wer sein Hausboot als Urlaubsdomizil oder als dauerhaften Wohnraum vermietet, kann zusätzliche Einnahmen erzielen. Auch steuerliche Vorteile ergeben sich bei einer Vermietung des Hausboots. So können Sie unter anderem Kosten für Wartung, Reparatur oder Liegeplatz als Betriebskosten von der Steuer absetzen. Dabei dürfen Sie 10 Prozent des gesamten Jahres auch selbst Ihr Hausboot nutzen, ohne steuerliche einbußen.

02.

Mobiler Wohnraum

Mit einem Hausboot können Sie beliebig oft Ihren Wohnort wechseln und müssen kein Grundstück kaufen. Dabei sind die Anlegestellen so vielfältig, wie es Wasserwege gibt. Sie benötigen zwar bevor Sie ein Hausboot kaufen einen festen Liegeplatz, können diesen dann aber je nach persönlichen Vorlieben ändern. Beachten Sie, dass Sie für einen Liegeplatz eine Sportboot-Zertifizierung vorweisen müssen.

03.

Steuerliche Vorteile

Da ein Hausboot nicht als Immobilie gewertet wird, fällt demnach auch keine Grunderwerbssteuer an und auch keine Notargebühren. Zudem können Sie ihr Hausboot zu gewerblichen Zwecken vermieten, zum Beispiel als Feriendomizil, Event-Location oder Wohnraum. In diesen Fällen können Sie anfallende Kosten steuerlich geltend machen.

04.

Geringe Lebenshaltungskosten

Die Kosten für den Liegeplatz, Benzin, Strom und Wasserversorgung sind im Vergleich zu den Kosten in einer Mietwohnung oder Immobilie eher gering. Hausboote bieten außerdem die Chance mitten in der Stadt zu leben und zu arbeiten. Steigende Mietkosten gehören somit der Vergangenheit an.

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Hinweis
Seit 2015 können Sie in Deutschland Ihr Hausboot als Wohnsitz anmelden. Die Meldeadresse ist dann der Hafen, in dem Sie Ihren Liegeplatz haben.

Häufige Fragen zum Hausboot

Je nach Modell, Größe und Ausstattung kostet ein neues Hausboot in der Anschaffung zwischen 50.000 und 300.000 Euro. Im Unterhalt liegen die Kosten bei ca. 600 Euro bis 1.000 Euro im Monat.

In der Regel benötigen Sie keinen Führerschein, wenn die Motorleistung Ihres Hausboots 15 PS nicht überschreitet. In den meisten Binnengewässern in Deutschland wird jedoch ein Sportbootführerschein benötigt. Es kann jedoch auch regionale Abweichungen geben.

Als Erstes sollten Sie sich einen Liegeplatz suchen, bevor Sie ein Hausboot kaufen. Die Kosten dafür sind abhängig von der Größe Ihres Hausboots. Den Liegeplatz können Sie dann für einen bestimmten Zeitraum mieten. Generell sind Sie aber nicht an einen festen Liegeplatz gebunden, sondern können diesen beliebig oft wechseln.

Das hängt von persönlichen Vorlieben ab. Neue Hausboote haben den Vorteil, dass sie mit modernster Technik, Heizung und Warmwasserversorgung ausgestattet sind, so dass es sich das ganze Jahr über ohne Einschränkungen leben lässt. Zudem sind neu gekaufte oder gebaute Hausboote weniger reparaturanfällig und energieeffizienter. Wer Freude am Bauen und Basteln hat, der kann seine handwerklichen Fähigkeiten natürlich auch bei einem gebrauchten Boot ausleben, muss jedoch mit laufenden Kosten für Reparatur und Instandhaltung rechnen.

Der wesentliche Unterschied zwischen einem Hausboot und einem schwimmenden Haus besteht darin, dass das Hausboot einen eigenen Motor besitzt und eigenständig bewegt werden kann. Schwimmende Häuser sind dagegen meist an festen Liegenstellen auf Pontons gebaut und dadurch fest verankert. Sie haben zudem keinen Antrieb. Je nachdem für welches Modell Sie sich entscheiden, gelten andere Bestimmungen zum Beispiel bei der Versicherung.

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